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Sardinien im September 2012

Diese Jahr wollten Karin und ich den Sommer verlängern. Ich wollte dabei Kurven mit dem Motorrad und Karin Strand und Meer geniessen. Dazu haben wir uns entschlossen, uns an einem Standort "einzunisten". Auf La Caletta viel die Wahl weil ich den Ort und das Hotel, das L`Aragosta, bereits kannte. La Caletta ist ein kleinerer Ferienort und unser Hotel etwas abseits der Touristenmeile. Es verfügt über einen eigenen Pool und man erreicht den Strand in nur 10 min. zu Fuss. 
 

Anreise
Um 10.00 Uhr begann unsere Reise Richtung Genua. Wie beim letzten mal führte die Reise über Grimsel und Simplon. Weiter via Domodossola und Alessandria nach Genua. Ich bevorzuge diesen Autobahnabschnitt weii es nur eine Zahlstelle bei der Ausfahrt in Genua gibt.

Den Fährhafen erreichten wir um ca. 17.30 Uhr. Ab 19.00 Uhr konnten wir dann auf die Fähre verladen, unser Zimmer beziehen und die Ferien mit einem Glas Wein einläuten.

1.Tag Porto Torres - La Caletta
Ab Porto Torres ging es dem Strand entlang bis Castelsardo. Danach ab in die Berge. Via Perfugas, Tempio Pausania, Monti und Aià dei Sardi nach La Caletta.

Am Nachmittag in La Caletta angekommen folgte die Innere Abkühlung mit einem "Ichnusa" und dann die Abkühlung im Hotel Pool.



2.Tag "Hausrunde"
Am Vormittag legte Karin bzw. ihr "Allerwertester" eine Motorradpause ein. Das wurde von mir schamlos ausgenutzt um meine "Hausrunde" auf Sardinien zu geniessen.Die Rundstrecke führt von La Caletta über Siniscola hoch zur Cantoniera Sta. Anna.

Danach gehts über Lode, Bitti und Orune zur Schnellstrasse. Nach rund 10km wieder ab von der Schnellstrasse Richtung Lula und zurück via der Cantoneria Sta. Anna ins Hotel. Am Nachmittag war dann "Liegen lang" am Strand und ein Bad im Meer angesagt. 



3.Tag "Vom Winde verweht"
Ziel der Ausfahrt sollte die Hafenstadt Arbatax werden. Doch bereits nach einigen Kilometern entlang der Küsten wurde der Wind so stark das wir eine Planänderung vornahmen. Nachdem wir über Orosei nahe Dorgali waren, drehten wir ins Landesinnere ab. Da war es an der Zeit auch Karin den zweiten Teil, von Lula bis zurück ins Hotel, meiner Hausrunde vorzuführen.

Nach einem Spaziergang im Ort und etwas relaxen auf der Sonnenterasse unterbrach dann ein Gewitter kurzfristig das Sommerfeeling.



4.Tag Grotta di Ispignioli
Da das Wetter am Freitag immer noch unsicher war, entschlossen wir uns zu einer kurzen Tour wieder Richtung Dorgali. Kurz vor Dorgali biegt man links ab und erreicht die Grotta di Ispignoli. Wir können die Besichtigung des grössten Stalaktiten Europas nur empfehlen. Da der Höhlenverlauf nicht waagerecht sondern senkrecht ist, ist allein der Abstieg in die Grotte ein Erlebnis.

Nach dem Besuch fährt man nicht zurück auf die Hauptstrasse sondern nach rechts weiter auf der Nebenstrasse und folgt den Wegweisern Richtung Cala Gonone. Man wird mit einer kleinen Passstrasse und einem Eindrücklichen Ausblick auf den Ferienort belohnt.


5.Tag Nuraghen "Loelle"
Etwas was uns auf Sardinien immer wieder begegnet sind die Nuraghen. Steintürme aus der Zeit um 1200 v. Chr. Eine frei zugängliche Anlage befindet sich in der Nähe von Buddusò.

Damit lernte nun Karin auch den ersten Teil meiner Hausrunde kennen. Auf der Rückfahrt wurde dann eine neue Strecke über Irgoli nach Capo Comino erkundet.

6.Tag Das Landesinnere
Eine etwas längere Tour über Nuoro, Oliena, Orgosolo, Fonni, Gavoi nach Orani und wieder zurück. Dabei ist sicher Orgosolo mit seinen Wandmalereien speziell zu erwähnen.

Um die schönsten Strecken auf Sardinien auf zu spüren, benötigt man eigentlich nur eine Strassenkarte (z.B. Kümmerly und Frey) auf denen die sehenswerten Strecken mit einem grünen Zusatzstrich markiert sind.

Auf dem Rückweg benutzten wir die alte Hauptstrasse zwischen Nuoro und Siniscola. Einsam und verlassen (ausser gelegentlich ein paar Tiere) eine tolle Strecke zum "Cruisen".

7.Tag Kurze Runde gegen Norden
Heute stand zur Entspannung nur eine kleine Runde auf dem Programm. Dabei befuhren wir die Strecke von Posada Richtung Aià dei Sardi. Wieder ein absoluter Kurvenspass vom feinsten.

Auch wenn einige Abschnitte in einem eher bescheidenen Zustand sind... das kann doch eine Ténéré nicht erschüttern.

8.Tag Alles hat ein Ende...
Am Vormittag noch einmal ein Besuch im Ort und am Strand. Das Zimmer konnten wir freundlicherweise bis nach dem Mittagessen benützen.

Danach geht es Richtung Olbia. Auf einer letzten kleinen Schlaufe bis nach Mulino di Arzachena verabschieden wir uns von der Insel.

Um 19.00 Uhr ging es auf die Fähre, um knapp nach 21.00 Uhr Richtung Genua aus zu laufen.

9.Tag Heimfahrt
Auf der Fahrt nach Hause holten uns Nebelregen und Kälte (auf dem Grimsel) wieder in die nördliche Realität zurück.