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Sardinien im September 2008
Ich hatte die Gelegenheit als Tour-Guide eine Motorradreise nach Sardinien anzuführen. Hier ein paar Eindrücke der Reise.

Anreise
Um 10.00 Uhr begann unsere Reise Richtung Genua in Meiringen. Über den Grimsel und Simplon erreichten wir Gondo wo wir unseren Mittagshalt einlegten. Danach ging es ziemlich flott via Domodossola und Alessandria nach Genua. Den Fährhafen erreichten wir um ca. 17.30 Uhr.Ab 19.00 Uhr konnten wir dann auf die Fähre verladen, unser Zimmer beziehen und die Ferien mit einem Glas Wein einläuten.

1.Tag Porto Torres - Sardara
Bereits um 05.30 gab es Tagwacht, da die Fähre um 06.30 Uhr in Porto Torres anlegte. Nach dem Tank Stop ging es dann los Richtung Süden. Als erstes fällt einem die dürre, braune Erde auf. Das saftige Grün vom Frühling ist verschwunden. Dafür bemerkt man sofort die Sommerliche Wärme die sich im laufe des Tages auf ca. 35 - 40° steigerte. Also Sommer pur im September. Und bereits nach den ersten Kilometern ausserhalb Porto Torres empfing uns Sardinien mit seiner Spezialität für Motorradfahrer:
 
Kurven, Kurven und nochmals Kurven. 

Bis wir am Nachmittag in Sardara angekommen sind haben wir die Küsten- und erste Bergregionen kennengelernt. Nach "getaner Arbeit" ist dann die Abkühlung im Hotel Pool die Belohnung. Mit einem Apro und einem gediegenen Nachtessen wurde dann der Tag (wie übrigens alle Tage) abgeschlossen.

2.Tag Costa Verde
Am Sonnntag führte uns die Tour an die Costa Verde. Dabei war auch ein kurzes Bad im Meer an einem Traumhaften Strand möglich. 



Neben der verlassenen Mienenstadt besichtigten wir auch noch eine Tempelanlage. 





Um die verschiedenen Sehenswürdigkeiten zu erreichen befuhren wir natürlich wieder Kurvenstrecken vom feinsten.

3.Tag Nuraghen und Ostküste
Etwas das uns auf der ganzen Tour immer wieder begegnete waren die Nuraghen. Steintürme aus der Zeit um 1200 v. Chr. Eine besonders grosse Anlage besuchten wir mit Führung und erfuhren so viel über vergangene Zeiten. 



Über grossartige Strassen erreichten wir über mehrere Hügelzüge die Ostküste. Auch hier konnten wir an einem kleinen Sandstrand uns im Meer erfrischen. Auf dem Heimweg durchquerten wir eine Schlucht die sowohl Landschaftliche wie auch Fahrerisch keine Wünsche offen liess.

4.Tag Hotelwechsel. Von Sardara nach La Caletta
Nach 3 Tagen im Süden hiess es Koffer packen und Richtung Nord-Osten fahren. Nun ging es definitiv in die Berge. 



Unzählige Kurven und Kehren wurden auf dem Weg nach Norden über Pässe bis 1000 müM gefahren. Atemberaubende Aussichten waren der Lohn für das ewige auf und ab.



Auf dem letzten Teil der Strecke empfing uns dan wieder das Meer.

5.Tag Ruhetag
Der Tourguide nützte den Ruhetag zum Rekognoszieren. Es wurde ein ca. 3 stündiges Kurvenfahren vom Feinsten. 



Eine Rundstrecke durch die Hügelzüge die ganz dick mit dem Marker auf der Karte gekennzeichnet wurde.

6.Tag Korkeichenwälder
Um eine weitere Spezialität der Insel zu entdecken, fuhren wir weiter Richtung Norden. Ein tolle Strecke führt dabei mitten durch einen grossen Korkeichenwald. Etwas später erreichten wir dann einen Lagerplatz für "geerntete" Korkrinde.



7.Tag Das Landesinnere
Auf dem Rundkurs ins Landesinnere stand wieder einmal die eindrückliche Natur im Vordergrund. Unterwegs fanden wir dann auch noch eindrückliche Murales (Wandbilder).



8.Tag Alles hat ein Ende...
Am letzten Tag auf Sardinien geht es Querfeld ein Richtung Porto Torres. Dabei wurde im Landesinnere noch ein Zwischenhalt bei einer eindrücklichen Kirche eingelegt. Das Letzte Mittagessen mit Meerblick nahmen wir bereits an der Nordküste zu uns. Nach einem letzten Blick aufs Meer ging es um 19.00 Uhr wieder auf die Fähre.



9.Tag Heimfahrt
Mit leichter Verspätung kamen wir in Genua wieder an. Auf der Fahrt nach Hause holten uns Regen und Schnee (auf dem Grimsel) wieder in die nördliche Realität zurück.