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Frankreich im Juni 2008
Diese Reise nach Frankreich war als Reko-Tour für meine Tätigkeit als Tour-Guide gedacht. Als unser jüngerer Sohn von diesem Unternehmen erfuhr, gab er gleich Ferien ein. Und so kam es, das wir zu zweit am 15.06.2008 Richtung Frankreich starteten.

Tag 1 Biglen - Sallanches
Voll beladen starteten wir am Sonntagmorgen. Der Wetterbericht verhiess nichts Gutes und sollte im Verlauf des Tages recht bekommen. Über Schönried und den Col de Mosses erreichten wir das Wallis, wo wir oberhalb von Martigny unseren Mittagshalt absolvierten. Auf dem Col de la Forclaz zwang uns dann der Regen zum ersten Mal in die Regenkleider. Bevor wir das Hotel ansteuerten besuchten wir noch den Lac Vert. Dabei handelt es sich um einen wunderbaren kleinen See in einem Naturschutzgebiet.



Tag 2 Rundfahrt um den Lac D`Annecy
Am zweiten Tag starteten wir bereits in Regenkleidern die Tour. Auf der Fahrt über den Col des Aravis und den Colde la Croix Fry konnte ich die Schönheit der Gegend nur erahnen. Den die Fahrt auf regennasser Strasse und teilweiser Sichtweite knapp vor das Vorderrad, brauchte meine ganze Konzentration. Kurz vor Annecy hörte dann der Regen auf. Nach dem Mittagessen führte uns der Weg über die Crêt de Châtillon. 



Auf diesem Aussichtspunkt auf 1700müM hätte man eine unglaubliche Fernsicht. 

Das "Beschwören des Regengottes" nützte auch nichts.



Auf der Weiterfahrt nahm dann der Regen so stark zu, das wir uns entschlossen via Albertville zurück ins Hotel zu fahren.

Tag 3 Rundfahrt über Col de L`Iseran und Col de la Madeleine
Am Morgen starteten wir ohne Regenbekleidung. Tatsächlich konnten wir dann auch ganze 13km fahren bevor das Wetter uns wieder zum anziehen zwang. Die Regenwand die auf uns zukam verhiess nichts Gutes. Doch bereits beim Anstieg zum Col des Saisies hörte der Regen auf. Dadurch wurde die Fahrt durch die wunderbare Gegend doch noch zum Erlebniss. 





Zwischen Flumet und Modane befindet man sich auf der "Route des Grandes Alpes". Disen Namen hat diese Route wirklich verdient. Obwohl die Strassenverhältnisse erinnerten mich stark an Rumänien. Die Risse im Teer, dadurch versetzte Fahrbahnspuren und die Bodenwellen sowie die unzähligen Biumenstreifen verlangen eine konzentrierte Fahrweise. Mit dem Col de L`Iseran erreichten wir dann den Höhepunkt der Tour. 



Nach dem Mittagessen fand das Wetter dann es wäre wieder an der Zeit die Erde zu befeuchten. Dennoch mussten wir beim Fort du Sapey anhalten. Die Festung auf dem Felsvorsprung über einer tiefen Schlucht ist auf jeden Fall einen Halt wert. 





Die Fahrt auf den Col de la Madeleine war dann Wetterbedingt wieder etwas mühsam, da die Sichtweite wieder zu Wünschen übrig liess. Der "Abstieg" und die restliche Rückfahrt verliefen dann wieder ohne den nassen Begleiter.

4.Tag Sallanches - Biglen

Auf unserer Heimreise fuhren wir einen Umweg um den Col des Aravis auch bei schönem Wettter zu überqueren. Weiter führte die Route über den Col de la Colombière. Auch an diesem Tag befuhren wir zwischen Flumet und Bioge die Route des Grandes Alpes. Mit schnellen Kurven durch wunderbare Waldgegenden und Schluchten bietet der Streckenabschnitt alles was das Motorradfahrer-Herz begehrt. Über den Pas de Morgins kehrten wir dann in die Schweiz zurück. Über den Pilion und Schönried erreichten wir dann wieder Biglen.